Realisierung Neu- und Umbau Miraculum

Betreff
Realisierung Neu- und Umbau Miraculum
Vorlage
21/277
Art
Beschlussvorlage
Untergeordnete Vorlage(n)

Sachverhalt:

Das miraculum soll mit der Kunstschule und dem MachMitMuseum in das Gebäude Osterstr. 38-44 umziehen.

Hierzu liegen entsprechende politische Beschlüsse gemäß den Beschlussvorlagen 19/167,19/167/1 sowie 20/112 vor.

Für die Planung und Umsetzung wurden Architekten und Fachplaner beauftragt. Diese haben nun den finalen Entwurf und die Kostenschätzung fertig gestellt.

Durch die enormen Kostensteigerungen im Baugewerbe in den letzten Monaten war eine Überarbeitung des ursprünglichen Entwurfes notwendig, um das festgesetzte Finanzierungsziel in Höhe von insgesamt 3.391.000,-- € sicher einzuhalten.

Die überarbeitete Planung wird den politischen Gremien in einer der folgenden Sitzungen durch das beauftragte Architekturbüro DBCO aus Münster vorgestellt werden.

Das MachMitMuseum wird ins Erdgeschoss von Hausnummer 38 und 40 einziehen, dafür wird ein Anbau neben dem denkmalgeschützten Haus Nr. 40 entstehen.

Die Kunstschule wird ins erste Obergeschoss dieser Gebäudeteile einziehen.

Zur Erschließung aller Gebäude wird der Anbau bis hinter Haus Nr. 44 weitergeführt.

Im Erdgeschoss des Hauses 42/44 soll ein Museums-Café entstehen.

Das Obergeschoss im Haus 42/44 wird weiterhin von der Mieterin bewohnt, deren Wohnung durch die Erschließung der Kunstschule einen barrierefreien Zugang erhält.

Die zusätzliche Nutzung eines Cafés bringt viele projektfördernde Punkte mit sich.

Das miraculum sowie ein Museums- Café führen gemeinsam zu einer erheblichen Attraktivierung der Fußgängerzone im Bereich der Osterstraße am Eingangstor zur Innenstadt.

Die Positionierung des Cafés an der Ecksituation zur Großen Mühlenwallstraße erhöht die Sichtbarkeit der neuen Nutzungen von der Straße aus und zieht so Besucher in die Innenstadt. Die Aufenthaltsqualität und -dauer der Besucher im Gebäudekomplex wird durch das Zusammenspiel von Café und Miraculum erhöht.

Die Besucher der Ausstellung und der Kunstschule können im Anschluss eine Stärkung im Café zu sich nehmen. Eltern, deren Kinder in der Kunstschule einen Kurs belegt haben, können im Café bei Kaffee und Kuchen die Dauer des Kurses abwarten.

Besucher des Cafés werden durch geführte Blicke in das Museum Aufmerksam gemacht, um Interesse zu wecken. Zudem bietet sich die Chance einer Zusammenarbeit der Einrichtungen in Form von Kursangeboten zum Thema Backen, Gastronomie oder Ähnliches.

Für den Betrieb des Cafés soll zeitnah ein Pächter gefunden werden, um diesen frühzeitig in die weitere Planung einbinden zu können. Dafür soll ein Interessenbekundungsverfahren gestartet werden.